Es ist kein Geheimnis: Ich arbeite gerne lieber an verschiedenen Arbeitsfeldern parallel und muss mir den Fokus auf mein(e) Qualifikationsvorhaben immer wieder bewusst setzen. Ich bin froh, dass es zum Beispiel über die Graduierenden-Gruppen der ESWTR immer wieder Austausch darüber gibt, dass und wie das gut klappen kann. Wenn ich also einmal schaue, woran ich gerade arbeite oder welche Projekte ich gerade abgeschlossen habe, dann sind es sehr verschiedene Bereiche. Und teilweise verwundert es vielleicht manche, was Teil meiner Arbeit ist bzw. was ich als Teil meiner Arbeit ansehe. Auch, um es mir selbst zu strukturieren, schreibe ich es einmal auf. Dabei spiegelt dies den aktuellen Stand wieder und ich spoiler nicht, was noch kommt.
Lehre: Nach der Vorlesungszeit ist vor der Vorlesungszeit. Gerade habe ich manche Sprechstundentermine, um Prüfungsleistungen, die bis zum Semesterende geschrieben werden müssen, zu begleiten. Oft bin ich selbst davon überrascht, wie schnell diese Termine vorbeigehen. Das liegt aber an der guten Vorbereitung der Studierenden, die ihre Fragen präzise formulieren und im Vorhinein gesammelt haben, bevor wir uns treffen. Der andere Teil ist: Das nächste – und sogar schon das übernächste – Semester planen. Das heißt einerseits Literatur wälzen und auswählen, aber auch schon einmal vorzuplanen, wie die gesamte Semesterstruktur aussehen soll. Mein derzeitiger Arbeitsstand: Ich muss noch die Dateien für StudIP vorbereiten und den Verlaufsplan „schick“ machen. Dann kann es losgehen!
In diesen Bereich fällt aber auch, dass ich jetzt ein paar Fortbildung mache, um das Hochschuldidaktikzertifikat abzuschließen. Oldenburg hat mir ein paar Kurse aus München anerkannt, aber Einiges fehlt eben noch. Heute und morgen bin ich in einen Kurs noch eher spontan nachgerutscht. Ist familienmäßig auch eher so mäßig. Aber jetzt mache ich/machen wir es so.
Forschung: Das mit dem Fokus auf mein PostDoc-Projekt, kann jetzt wieder mehr werden. Aber es liegen eben auch Aufsatzanfragen und -deadlines da… Tja. Ich habe mich gerade auf einen Workshop vorbereitet, den ich kommende Woche in Pullach halte. Dabei geht es um Jesusdarstellungen. Insgesamt dreht sich der Studienkurs am VELKD-Studienseminar um Körper in der Religion. Ich bin sehr gespannt darauf, weil ich in dem Setting davon ausgehe, dass ich mit die Jüngste im Raum sein werde. Und ich merke, dass das schon einen Einfluss drauf hat, wie (in)kompetent ich mich fühle. Aber wird schon.
Ich bastele gerade aber auch an meinem Beitrag für die Kritischen Tage… das leitet über zu:
Vernetzung: Hierfür fiel mir ein Stichwort schwer. Bei den Kritischen Tagen ist es ja nicht „nur“ Vernetzung, sondern auch konzeptionelles Überlegen, wie und wann welche Veranstaltung funktionieren könnte. Also sowas wie die berühmte „Wissenschaftskommunikation„. Da sind wir gerade in der heißen Phase und die Werbung startet bald. Das Team ist klasse. Teamwork makes the dream work. Ansonsten bin ich aber auch sehr dankbar für die schon etwas angedeutete Graduierendenvernetzung im Umfeld der ESWTR. Die „Prom Peer Group“ (nicht Prom von Ball, sondern von Promotion) ist mit das Arbeits/Lebenselixier!
Das Vernetzungsding ist auch so eine Sache insgesamt. Ich war jetzt zum Beispiel nicht bei der WGTh-Tagung und habe darüber noch viel nachgedacht und auch FOMO bekommen. Aber es geht eben nicht alles. Und in diesem Bereich liegt auch noch manches in Startlöchern, von dem ich hoffe, zu späteren Zeitpunkten mehr zu erzählen.
Jetzt habe ich zwar diese drei Punkte auseinander gezogen, aber eigentlich überschneiden sie sich oft. Und das mag ich sehr an diesem Arbeiten. Ganz Vieles kann ich steuern und daran ausrichten, was ich für wichtig erachte.
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